Montag, 10.12.2018 18:37 Uhr

Die Angst um den Arbeitsplatzverlust

Verantwortlicher Autor: Herbert Reis Aachen, 03.05.2017, 12:52 Uhr
Presse-Ressort von: Herbert Reis Bericht 5420x gelesen

Aachen [ENA] Ergebnisse einer Studie haben gezeigt, dass sich die Arbeitsplatzunsicherheit bei Personen stärker auf das Wohlbefinden auswirkt als vorher angenommen. Psychische- und psychosomatische Störungen sind die Folgen. Besteht über einen längeren Zeitraum Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz, so schadet dies auch dem Wohlbefinden und der Gesundheit von Personen in deren Umfeld.

Wer eine Stelle annimmt, unterzeichnet nicht nur den Arbeitsvertrag auf Papier, sondern geht auch einen -psychologischen Vertrag- mit dem Unternehmen ein. Darin enthalten sind wichtige Faktoren wie die Tatsache, dass der Arbeitsplatz sicher ist, es Karrierechancen gibt, und der Mitarbeiter sich auch wohlfühlt. Auf dem Arbeitsmarkt sind diese „sicheren Arbeitsverträge“ eher selten. Als Berufsanfänger erhält man in der Regel nur Zeit-Verträge. Nicht selten endet eine Berufskarriere in Leiharbeitsfirmen mit geringen Gehalt.

Das wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung aus, sondern auch, auf Grund des geringen Verdienstes, auf die Alterssicherung. Die Altersarmut ist somit vorprogrammiert. Aber oft scheiden die Arbeitnehmer schon vor dem Rentenalter aus. Die Belastungen sind in Summe gesehen zu hoch gewesen. Die Probleme sind allgegenwärtig und auch bekannt. Leider reagieren die Verantwortlichen, zum Beispiel die Regierungen, nicht darauf.

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